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Sie wohnen in einem potentiellen Erlaubnisfeld zum Aufsuchen von Kohlenwasserstoffen (Öl, Gas)!

25.06.2016 Pressemitteilung zum aktuellen Fracking – Regelungspaket

Teile der Schadensfälle Fotoquelle: (c)shz / bohrplatz.org

Teile der Schadensfälle Fotoquelle: (c)shz / Artikel auf bohrplatz.org

Frühere Ölförderung in Schleswig – Holstein führte bereits zu etlichen Schäden. Deren Ausmaß und mögliche heutige Gefahren sind bei weitem bisher nicht bekannt, nicht veröffentlicht und eine Anfrage dazu wurde auch unvollständig bisher beantwortet!

Zum Beispiel sind keine Schadensfälle aus dem ehemaligen Fördergebiet „Bramstedt“ benannt worden obwohl es diese gegeben hat, so wie wir es von Zeitzeugen erfahren haben.

 

2016 –

Die schleswig-holsteinische Landesregierung hat auf Nachfrage von Patrick Breyer (Piratenpartei) eine Liste von 98 Schadensfällen bei der Erdölförderung veröffentlicht, die seit 1965 im nördlichsten Bundesland aktenkundig geworden waren. Obwohl die Liste offenkundig Lücken hat, ist das Ausmaß der Umweltverschmutzungen durch die Erdölförderung in Schleswig-Holstein erschreckend.
Fast 1,5 Mio. Liter ausgelaufenes Nassöl, eine halbe Million Liter ausgelaufenes »Salzwasser« (gemeint ist wohl Lagerstätten- oder produziertes Wasser), des Weiteren 30.000 Liter Sole, eine Viertel Million Liter Rein- oder Mineralöl, auch 7000 Liter Heizöl, die in der Schadensliste dokumentiert sind, haben das Erdreich zwischen Kiel und Heide verunreinigt. Bei einer derartigen Schadensbilanz fallen die ausgelaufenen 350 Liter Bohrspülung an der Mittelplate kaum noch ins Gewicht.
Dabei stellt diese »Liste von Schäden durch Erdölförderung in Schleswig-Holstein« (LT SH Drs. 18/3782) das ganze Ausmaß der Umweltverschmutzung durch die Öl-Industrie nicht einmal vollständig dar. Zum einen werden aus Pressearchiven bzw. von Zeitzeugen bekannte Zwischenfälle, wie bei Kalübbe oder auch im Auenland, nicht in der Liste aufgeführt. Zum anderen weist die Liste, die ab 1965 jährlich 1 bis 13 Vorkommnisse dokumentiert, eine nicht plausible, über 12-jährige Lücke zwischen Oktober 1997 und Januar 2011 auf.

weiterlesen auf:

keinco2endlager

bohrplatz.org/schleswig-holstein-meerumschlungen-oeldurchtraenkt/

 

(c) HA Infografik - nicht für kommerz. Nutzung-

(c) HA Infografik – nicht für kommerz. Nutzung-

*update – 21.06.2016 – am Freitag 24.06.2016 soll im Bundestag das Fracking – Regelungspaket abschließend beraten werden (siehe auch unter „Aktuelles“), aber in Schleswig – Holstein geht es vor allem um konventionelle Lagerstätten und die Altlastenfrage ist noch nicht geklärt –

siehe dazu:

piratenfraktion-sh.de/2016/06/09/giftiger-bohrschlamm-in-bis-zu-70-schleswig-holsteinischen-staedten-und-gemeinden/

Wie Umweltminister Habeck auf Anfrage der PIRATEN mitteilt, gibt es an 100 Standorten in 70 Gemeinden Schleswig-Holsteins Hinweise auf Ablagerungen von Öl- und Bohrschlamm aus der Erdölförderung.

Dazu Dr. Patrick Breyer von den PIRATEN:
“Vier Standorte liegen in Wasserschutz- und neun Standorte in Trinkwassereinzugsgebieten. Betroffen sind auch Gemeinden wie Schwedeneck und Sterup, für die der Umweltminister bereits wieder neue Erdöllizenzen vergeben hat. Ob Ablagerungen das Wasser, die Umwelt oder die Gesundheit gefährden, ist bis heute nicht geprüft. Aus anderen Bundesländern ist aber bekannt, dass Öl- und Bohrschlamm giftige und krebserregende Stoffe enthält.

Das giftige Erbe der Ölförderung, die Umweltminister Habeck ernsthaft ‘vergleichsweise umweltverträglich’ nennt, ist völlig ungeklärt – und eine zeitnahe Klärung durch die überlasteten Kommunen ist auch nicht absehbar. Es kann nicht angehen, dass das Land erst Ölbohrungen genehmigt und mitkassiert, dann aber die Kommunen bei der Schadensanalyse und -beseitigung alleine lässt. Die Kommunen sind mit den vielen Verdachtsflächen augenscheinlich überfordert und kommen nicht nach.

Wie kann es sein, dass selbst für Trinkwassereinzugsgebiete bis heute eine Gefährdung nicht ausgeschlossen werden kann? Wieso gab es hierzulande in den letzten zehn Jahren keine einzige nennenswerte Sanierungsmaßnahme? Und warum zahlt die Erdölindustrie dem Land Niedersachsen Millionen für Analyse und Sanierung von Schlammgruben, während unser grüner Umweltminister auf solche Beteiligungen verzichtet?

Schleswig-Holstein/Bohrschlamm-Buerger-machen-Druck-aufs-Umweltministerium

Kreis Pinneberg – wilde Müllkippen, Altlasten, Bohrschlammgruben – wenige legale, aber bei ca. 1100 Tiefbohrungen ist zu erwarten, dass noch viele große Unbekannte im Boden und auf illegalen Deponien lagern…

http://www.shz.de/pinneberger-tageblatt/wilde-muellkippen-mit-spaetfolgen-

pinneberg/Hier-ist-der-Boden-voller-Bohrschlamm

Ein Gutachten soll klären, ob sich hochgiftige Rückstände an insgesamt neun Altlastenflächen des Kreises Pinneberg befinden.

https://www.tagesschau.de/inland/fracking-121.html

massive-giftmuell-probleme-schliessen-fracking-aus/

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Mit seiner Ankündigung, stillgelegte Ölfelder wieder in Betrieb nehmen zu wollen und parallel dazu nach weiteren Rohstoffvorkommen zu suchen, stieß das Unternehmen PRD Energy auf Widerstand.

Update August 2015:

Amtliche Bestätigung vom 10.08.2015 – PRD Energy GmbH gibt alle Erlaubnisse und Bewilligungen zurück. LBEG bearbeitet dies (Frage: WAS muss da noch bearbeitet werden? Gibt es eventuell bereits neue Interessenten? Ein bis zwei weitere Interessenten hatten sich damals um diese Gebiete „beworben“!. Wird eine Übertragung geprüft?)
http://frackingfreies-auenland.de/2015/08/11/unsere-fragen-an-das-ministerium-s-h-melur-hr-habeck-und-das-lbeg/
Auch wenn in der Presse zu lesen war, dass auch DEA prüft, ob sie die Förderungen und Aufsuchungen in S-H eventuell einstellen – es gibt noch keinen Anlass zum Aufatmen, denn die Gesetzesänderungen zum Fracking stehen immer noch auf dem Plan der Bundesregierung/des Bundestages und werden ca. Mitte bis Ende September wieder auf der Tagesordnung stehen. Sollten diese beschlossen werden, dann kann sich jedes Unternehmen um FRackingforschungsprojekte bewerben, erhält dann sogar noch finanzielle Unterstützung (in Höhe von 4 bis 5 Mio Euro) und „darf“ nebenbei auch noch darüber hinaus gehende eigene Untersuchungen zum Potential der Lagerstätten anstellen…
http://www.kn-online.de/News/Aktuelle-Nachrichten-Wirtschaft/News-Aktuelle-Nachrichten-Wirtschaft/Fracking-Gefahr-gebannt-Konzerne-geben-Lizenzen-zurueck

Unser Kommentar: Fracking – Gefahr ist noch lange nicht gebannt!

http://bohrplatz.org/regierung-will-fracking-mit-millionen-aus-steuergeldern-subventionieren/

Auch versuchen die Unternehmen durch Drucksäuerungen alte Bohrungen zu reaktivieren – sogenanntes Re-Fracking
http://www.wallstreet-online.de/nachricht/7369430-finanzmarktwelt-de-oelpreis-kollaps-re-fracking

 

Also, die Betretungsverbotsschilder sind aktuell wie eh und je. Auch werden wir die Aktion „Hinweisschilder entlang der möglichen Seismiklinien“ fortführen, da auch andere Unternehmen und auch „Frackingforschung“ sich aufgrund der geologischen Verhältnisse an diese Linien halten werden!
Wir als Bürgerinitiative brauchen weiterhin IHRE Unterstützung zum Schutz unserer Landschaften vor Zerstückelung und „Vergiftung“……

no-frack_webBevor seismologische und/oder geophysikalische Untersuchungen sowie Erkundungsbohrungen von einem Unternehmen durchgeführt werden können, muss dafür ein Betriebsplan beim LBEG (Landesamt für Bergbau,Energie und Geologie, Hannover) eingereicht worden sein, welchen das Amt zu prüfen hat.Das Unternehmen ist nicht verpflichtet, die Öffentlichkeit durch die Medien über Art, Zeit und Ort der Erkundungen zu informieren.

Bei der Prüfung der Betriebspläne wird vom Unternehmen nicht verlangt, den Nachweis über eine vorliegende Haftpflichtabsicherung für Schadensfälle infolge von seismischen beziehungsweise geophysikalischen Untersuchungen vorzulegen. Schäden an Gebäuden u.a. muss der Eigentümer mit dem Unternehmen regulieren, notfalls den zivilrechtlichen Klageweg beschreiten. Die Beweislast liegt dabei beim Geschädigten. Keine Gebäudeversicherungübernimmt solche Schäden!

ZUTRITTSVERWEIGERUNG

Wer zum Zwecke der Aufsuchung ein fremdes Grundstück benutzen will, hat vor Beginn der Aufsuchung die Zustimmung des Grundeigentümers und der sonstigen Nutzungsberechtigten einzuholen“ (§ 39 Abs.1 Nr.1 BBergG).

„Wird die Zustimmung versagt, so kann sie auf Antrag durch eine Entscheidung der Bergbehörde ersetzt werden, wenn öffentliche Interessen die Aufsuchung erfordern. (…)“ (§ 40 Abs.1 BBergG).

Dazu müsste das Unternehmen aber einen entsprechenden Antrag beim LBEG (Bergamt) stellen. Rechtlich können Sie den Zutritt also erst einmal verweigern und so verhindern bzw. zumindest hinauszögern. Aber noch wichtiger – SIE können so ein Zeichen setzen, dass SIE gegen Seismik und Bohrungen sind!

Damit kann JEDER sich bereits im Vorfeld dagegen aussprechen, dass sein Grundstück für seismologische (Vibrationsfahrzeuge oder Sprengungen) geophysikalische Untersuchungen (Probebohrungen) genutzt wird! Benutzen Sie unsere kostenfreie Vorlage zum Anbringen an ihrem Haus oder Grundstück, um sich davor zu schützen!

Lesen Sie hierzu auch folgende Artikel auf:

www.kreiszeitung.de

http://www.rotenburger-neue-presse.de/epaper/2015_06_24/s/index.html
S. 1 Der Ölsuche zweiter Teil – Sittensen gegen Seismik

Scheeßel gegen Seismik

http://www.kein-fracking-in-der-heide.de/buerger-und-kommunen-gemeinsam-gegen-seismik/

Von der Seite der Bürgerinitiative sollen Gemeinde- und Stadträte sowie Kreistag über die Thematik informiert und zur Stellungnahme aufgefordert werden. Erfahrungen aus benachbarten Regionen (Sittensen, Walsrode, Brandenburg) machen Mut, den Widerstand der Bürger und ihrer Vertreter in den Räten auf diese Art zu zeigen. Zuletzt hatte in Brandenburg die Aufsuchungsfirma Celtic GmbH aufgegeben, weil die Gemeinden konsequent die Zusammenarbeit verweigert und die Nutzung gemeindlicher Straßen untersagt hatten (1). In Walsrode weigert sich die Bürgermeisterin, der Firma Exxon das Befahren öffentlicher Straßen zu genehmigen – Exxon möchte dort doppelt so viel Lagerstättenwasser in geringer Tiefe versenken wie bisher (2). Die Anwesenheit zahlreicher Mitglieder des Steller Gemeinderats und auch des Kreistags zeigte, dass die Gemeinde- und Stadträte wach sind. Renate Maass fasste die Haltung der Anwesenden gegenüber der Aufsuchung und Förderung von Erdöl im Kreis Harburg knapp zusammen: „Dat wullt wi nich!“

http://www.merkur-online.de/lokales/wolfratshausen/landkreis/wanderzirkus-erde-beben-laesst-635649.html

Über 20 Tonnen wirken auf den Boden ein, wenn ein Vibrationsfahrzeug für die Geothermie-Seismik seine Arbeit tut.
Ein Wanderzirkus, der die Erde beben lässt
http://www.schwaebische.de/region_artikel,-Oberschwaebisches-Erdoel-lockt-_arid,10181828_toid,178.html

Zunächst stehen im Winter 2015/16 während zehn bis zwölf Wochen seismische Messungen an.Geschätzt 100 Meter sei man von Wohnhäusern entfernt, sagte Scheck, der auch davon sprach, dass „maximal Flurschäden“ anfielen, wenn die Seismiktrucks unterwegs seien.

 

http://www.welt.de/newsticker/news3/rp/article113947499/Erdoelsuche-mit-Vibrations-Lkw-sorgt-fuer-Unmut-in-der-Suedpfalz.html

GDF Suez sagte zu, für entstandene Schäden aufzukommen. Bisher wurden dem Unternehmen nach eigenen Angaben rund 60 Fälle gemeldet. Darunter seien Gebäude- und Wegeschäden, sagte Unternehmenssprecher Stefan Brieske. „Ob es sich dabei tatsächlich um Schäden handelt, die durch unsere Messungen hervorgerufen wurden, lässt sich nicht immer eindeutig ermitteln.“

http://ubstadt-weiher.de/pb/,Lde/648102.html

Um ein möglichst aussagekräftiges Bild zu bekommen, macht der Messtrupp etwa alle 40 Meter Halt, so dass der Zug pro Tag eine Strecke von etwa drei bis vier Kilometern zurücklegt
http://www.pfalz-express.de/aufstand-in-bornheim-kampf-gegen-die-ruttler/

Am Abend zuvor hatten aufgebrachte Bornheimer Bürger mit einer Versammlung und quer gestellten Fahrzeugen die Rüttler und damit die seismischen Messungen zuerst stoppen können. Am nächsten Tag kamen die Rüttler zurück.Zuvor hatte Jagdpächter Rolf-Dieter Müller Widerspruch gegen die Messungen eingelegt. Laut Anwalt des Jagdpächters waren die fortgeführten Rüttelarbeiten damit eindeutig rechtswidrig.
http://soemmerda.thueringer-allgemeine.de/web/lokal/wirtschaft/detail/-/specific/Energiekonzern-kuendigt-seismische-Sondierungsmessungen-im-Westkreis-an-2144010365

„Ich bin sowohl gegen das Fracking als auch gegen die für das Frühjahr bei uns im Gebiet angekündigten Sondierungsmessungen“, äußerte sich Bürgermeister Jürgen Hieber bereits im Vorfeld der Ratssitzung. „Wenn die Konzerne erstmal erkundet haben, hat man dann vielleicht gar keinen Einfluss mehr auf die angewendeten Technologien. Außerdem schadet beides der Natur und Landschaft“, sagte er.
http://www.gegen-gasbohren.de/2014/01/09/lingen-emsland/

Nach unserer Auswertung sind die von GDF Suez beantragten Anregungspunkte offensichtlich ohne genaue Ortskenntnis festgelegt worden. So weist das vom Antragsteller beigefügte Luftbild westlich des Naturschutzgebiets Neuringer Wiesen eindeutig Ställe auf, die GDF Suez trotzdem mit Sprengpunkten überzogen hat.

 

Energiekonzern-kuendigt-seismische-Sondierungsmessungen-an-Gemeinde dagegen

 

Widerstand gegen seismische Untersuchungen

2.10.14 Bürgermeister lehnt seismische Messungen weiterhin ab

 

Schäden durch seismische Untersuchungen 2008/09 im Kreis Plön:

http://www.shz.de/schleswig-holstein/panorama/schaeden-durch-ruettel-suche-nach-oel-id863471.html

https://hinrich7.wordpress.com/2009/03/24/einsturzende-altbauten/

Schäden infolge seismischer Untersuchungen:

Risse an Häusern, Erdabsenkungen , März 2013

http://www.pfalz-express.de/aufstand-in-bornheim-kampf-gegen-die-ruttler/

196 Schadensfälle – Gebäude und Wege (siehe bei Störfälle)

Erdoelsuche-mit-Vibrations-Lkw

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