Betriebsplatz Wittorf Z1 – Geruch von faulen Eiern und Schwefel wahrnehmbar

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Am Morgen des Freitags letzter Woche bebte die Erde bei Bothel leicht, schreibt die Rotenburger Kreiszeitung. Einige Tage zuvor war wenige Kilometer weiter, am Betriebsplatz Wittorf Z1, der Geruch von faulen Eiern und Schwefel wahrnehmbar, der typische Geruch von Schwefelwasserstoff. Das hatte ein Anwohner, Herr Euhus, derselben Zeitung berichtet. Das Betreiberunternehmen DEA weist laut der Zeitung eine mögliche Verantwortung weit von sich. Dabei war Schwefelwasserstoff bekanntlich schon beim Niederbringen der beiden Wittorfer Bohrungen im Jahr 1981 eine Gefahr, die den Bohrmeister damals zu Vorsichtsmaßnahmen veranlasste.

Seit 1994 dient diese Bohrung, die nie besonders produktiv war, der Verklappung von giftigem Flüssigmüll aus der Gasförderung. Die zugelassene jährliche Verpressmenge wurde mehrfach überschritten – ein illegales Handeln, weil ohne bergrechtliche Zulassung, das die zuständige Bergaufsicht als offenbar als Kavaliersdelikt ansah und es bei einer Ermahnung eines verantwortlichen Mitarbeiters des Betreiberunternehmens DEA beließ.

Trotz mehrerer Vorfälle in den letzten Jahren wird hier munter weiter verpresst. Die DEA ist sich laut Zeitungsbericht dennoch schon jetzt, ohne genauere Nachforschung, sicher, dass der Schwefelgeruch nicht von ihrer Giftmüllentsorgung in Wittorf Z1 stammen kann.

Weiterlesen: http://bohrplatz.org/etwas-ist-faul-an-der-sondermuell-verklappstelle-wittorf-z1/

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