aus dem Boden sprudelndes Öl von einem Landwirt entdeckt

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Aus einer defekten Pipeline bei Uetze sind am Dienstag große Mengen Öl ausgelaufen. Ein Landwirt entdeckte das Leck, die Feuerwehr versuchte das ausgetretene Öl durch einen aufgeschütteten Erdwall einzugrenzen. Das Förderunternehmen Exxon-Mobil will noch heute bekannt gegen, wie groß der Schaden ist.Landwirt Kai Beneke entdeckte gegen 10.30 Uhr neben dem asphaltierten Wirtschaftsweg Osterwiesen, an dem auch sein Betrieb liegt, aus dem Boden sprudelndes Öl. Direkt neben dem Weg verläuft schnurgerade ein tiefer Wassergraben, sodass die Gefahr bestand, dass das Öl ins Grundwasser gelangte.

http://www.haz.de/Hannover/Aus-der-Region/Uetze/Nachrichten/Grosse-Mengen-Oel-aus-Pipeline-ausgetreten

 

 

 

11.02.2015 An einer Nassölleitung der ExxonMobil Production Deutschland GmbH (EMPG) im Erdölfeld Nienhagen (Gemeinde Uetze, Region Hannover) sind gestern (10.02.2015) durch eine Leckage bis zu 0,5 Kubikmeter Nassöl ausgetreten.Die Leckage ereignete sich neben einem asphaltierten Feldweg. Der angrenzende Entwässerungsgraben ist augenscheinlich nicht betroffen. Das Nassöl hatte sich auf einer Fläche von zehn bis 15 Quadratmetern auf dem Wirtschaftsweg und dem unbefestigten Gelände ausgebreitet. Die Leckage wurde von einem vorbeifahrenden Landwirt entdeckt, der sofort die Feuerwehr informierte. Die Feuerwehr nahm umgehend Kontakt zum Betreiber auf, der Sofortmaßnahmen einleitete. Die Leitung wurde unverzüglich außer Betrieb genommen, die ausgetretene Flüssigkeit von einem Saugwagen entfernt und der verunreinigte Boden abgetragen.

Derzeit wird von einem unabhängigen Gutachter noch das genaue Schadensausmaß ermittelt. Das defekte Leitungsstück wird untersucht. Im Anschluss ist vom Betreiber ein Sanierungskonzept zu erstellen. Die Durchführung der Sanierungsmaßnahmen wird im Rahmen der Bergaufsicht vom LBEG kontrolliert.

Hintergrund Nassöl:

Als Nassöl wird Erdöl bezeichnet, das durch eine Erdölbohrung gefördert wird. Es ist ein Gemisch aus Rohöl und Lagerstättenwasser. In Norddeutschland kann der Anteil des Lagerstättenwassers bei über 90 Prozent liegen. Wegen der unterschiedlichen Fließeigenschaften von Erdöl und Lagerstättenwasser kommt es im Laufe der Förderung dazu, dass immer mehr Lagerstättenwasser und immer weniger Erdöl gefördert wird.

Quelle: Störfälle in Norddeutschland

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