Explosion und Brand im Erdölförderfeld Bramberge/Geeste – 4 Arbeiter schwer verletzt

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24.09.2014

Bei einer Explosion und dem anschließenden Brand an der Bohrung Bramhar 10a im Erdölfeld Bramberge, in der Gemeinde Geeste (Landkreis Emsland), wurden am Abend des 23.09.2014 ein Mitarbeiter des Betreibers des Ölfeldes, der GdF SUEZ E&P GmbH, sowie drei Mitarbeiter eines Subunternehmens schwer verletzt.

Die vier Verletzten wurden mit schweren Brandverletzungen in Spezialkliniken gebracht.

Das Unglück ereignete sich bei Arbeiten an der Erdölbohrung. Dazu wurde die Bohrung mit Salzwasser aufgefüllt und anschließend der Bohrlochverschluss demontiert. Beim Fortgang der Arbeiten stieg unerwartet Gas aus der Bohrung und führte zur Explosion des Gases und dem anschließendem Brand der Ölfeldwinde. Die genaue Herkunft des Gases und die Zündquelle sind noch nicht bekannt. Der Zugang zum Bohrlochkopf wird durch die stark beschädigte Ölfeldwinde behindert, die zunächst gesichert und abgebaut werden muss.

Feuerwehrkräfte sind noch im Einsatz. Durch das THW wurden vorsorglich Ölsperren in angrenzenden Gräben eingerichtet.

Das Landesamt für Bergbau, Energie und Geologie (LBEG) nahm als zuständige Aufsichtsbehörde am Unfallort die Ermittlungen zur Schadensursache auf. Unterstützt wird das LBEG durch Polizei und Feuerwehr. Die Ermittlungen dauern derzeit noch an. LBEG-Präsident Andreas Sikorski ist vor Ort, um sich ein Bild der Lage zu verschaffen.

Quelle: lbeg

weitere Berichte:

23.9.14 Niedersachsen Vier Schwerverletzte bei Ölbohrloch-Explosion
Geeste Bei einer Explosion an einem Ölbohrloch bei Geeste im Emsland haben am Dienstag vier Menschen schwere Brandverletzungen erlitten. Alle vier seien mit Hubschraubern in Spezialkliniken geflogen worden, teilte die Polizei mit. Augenzeugen zufolge schlugen die Flammen 30 Meter hoch in den Himmel.

Die Explosion habe sich am Abend aus noch ungeklärter Ursache bei Arbeiten an dem Bohrloch ereignet. Zu dem Unglück kam es gegen 19.10 Uhr. Wie lange die Löscharbeiten dauern würden, war zunächst unklar. Mehrere Feuerwehren bekämpften die Flammen. Der Unglücksort sei nicht in unmittelbarer Nähe zu einem Wohngebiet.

„Es wird noch Stunden dauern“

Noch am späten Abend schlugen Flammen aus dem Bohrloch. „Es wird noch Stunden dauern“, sagte ein Polizeisprecher. Spezialisten des Bergbauamtes seien vor Ort. Mit einer Ermittlung der Explosionsursache könne voraussichtlich erst am Mittwoch begonnen werden.

Vier Mitarbeiter im Krankenhaus

Laut Informationen der „Ems-Zeitung“ (Website) erlitten vier von sieben Mitarbeitern, die bei der Raffinerie angestellt sind, zu der das Bohrloch gehört, schwerste Verbrennungen.

Augenzeugen der Fernseh-Agentur „NWM-TV“ zufolge schlugen die Flammen aus dem Bohrloch etwa 30 Meter hoch in den Himmel.

dot/dpa

http://www.n-tv.de/panorama/Oelbohrloch-im-Emsland-brennt-immer-noch-article13665416.html
24.9.14
http://www.noz.de/lokales/geeste/artikel/508780/minister-lies-besucht-ort-der-gasexplosion-in-geeste
trg/iwe/mf Geeste. Die Explosion an einer Erdölbohrstelle im Fördergebiet Bramberge in der Gemeinde Geeste ereignete sich laut Landesamtes für Bergbau, Energie und Geologie, als Mitarbeiter ein Sicherheitsventil auf ein Bohrloch schrauben wollten. Unter Federführung des Landesamtes für Bergbau, Energie und Geologie (LBEG) gehen die Ermittlungen am Unglücksort weiter. Wie die LBEG mitteilt, ereignete sich das Unglück am Dienstag gegen 19.10 Uhr bei Arbeiten an der Erdölbohrung. Damit waren sieben Mitarbeiter der GdF-Suez E & P Deutschland und einer weiteren Firma beschäftigt. Dazu wurde die Bohrung mit Salzwasser aufgefüllt und anschließend der Bohrlochverschluss demontiert. Beim Fortgang der Arbeiten stieg unerwartet Gas aus der Bohrung. Es kam zur Explosion und dem anschließenden der Brand der Ölfeldwinde. Die genaue Herkunft des Gases und die Zündquelle sind noch nicht bekannt.

Die GdF-Suez E & P Deutschland mit Sitz in Lingen fördert in Deutschland Erdöl und Erdgas. Das Ölfeld Bramberge in Geeste-Osterbrock wurde 1958 erschlossen, es ist über eine Pipeline an die Erdölraffinerie Emsland im benachbarten Ortsteil Holthausen der Stadt Lingen verbunden. Das Erdöl befindet sich hier unter undurchlässigen Tonschichten in Tiefen von 600 bis 1000 Metern unter der Erdoberfläche. Während in den anderen Ölfeldern der Region Pumpen das Gemisch aus Lagerstättenwasser und Öl nach oben holen, wird in Bramberge das Gaslift-Verfahren angewendet, bei dem durch Gasdruck die Öl-Wasser-Emulsion gefördert wird.

http://www.noz.de/lokales/geeste/artikel/509001/explosion-in-geeste-fataler-hohepunkt-einer-pannenserie

Oelfeld-Explosion

abendblatt.de/Schwerverletzte-nach-Explosion-Loescharbeiten-dauern-an

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