Fackelarbeiten an der Erdgasfördersonde Z 16 – in ca. 300 m Entfernung Rauchgase

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28.8.2014
Wir nahmen mitten im Dorf in unserem Garten in ca. 300 m Entfernung Rauchgase wahr.

http://www.bi-uelzen.de/2014/08/offener-brief-der-buergerinitiative-fuer-gesundheit-hemslingensoehlingen/

Offener Brief an den niedersächsischen Wirtschaftsminister Olaf Lies, Umweltminister Stefan Wenzel, den Präsidenten Andreas Sikorski des Landesamtes für Bergbau, Energie und Geologie (LBEG) und den Vorstandvorsitzenden Dr. Gernot Kalkoffen von Exxon Mobil Deutschland
Söhlingen, 28. August 2014
Bürgerinitiative fordert den Gas- und Ölförderkonzern Exxon Mobil sowie die zuständigen niedersächsischen Minister und die Aufsichtsbehörde auf, die Fackelarbeiten an der Erdgasfördersonde Z 16 einzustellen oder sofortige Luftschadstoffmessungen durchzuführen
Aktuell finden gerade an der Erdgasfördersonde Söhlingen Z 16, Lk. Rotenburg Bohrlochreinigungsarbeiten durch Exxon Mobil statt. Seit späten Nachmittag ist eine Gasfackel im Einsatz. „Wir nahmen mitten im Dorf in unserem Garten in ca. 300 m Entfernung Rauchgase wahr. Wir wollen das diese Umweltbelastung in unserer Heimat endlich gestoppt wird“, erregt sich die Söhlinger Bürgerin Elke Van Mil. Nach den schlechten Erfahrungen beim Abfackeln im Söhlinger Gasfeld Anfang April und Anfang Juni, wobei einige Bürger metallischen Geschmack im Mund wahrnahmen sowie über Kopfschmerzen und Übelkeit berichteten gehen wir davon aus, dass beim Abfackeln mehr Luftschadstoffe freigesetzt werden, als gemäß Bundesimmissionsschutzgesetz zulässig sind.
„Wir fordern, das durch das niedersächsische Landesbergamt, welches für die Aufsicht dieser Arbeiten verantwortlich ist, Luftschadstoffmessungen unverzüglich durchgeführt werden. Dieses wurde auch im Juli durch den Kreistag des Landkreises Rotenburg gefordert. Die Bürgerinitiative für Gesundheit Hemslingen/Söhlingen befürchtet, dass durch das Abfackeln des Rohgases u. a. krebserzeugendes Benzol und Quecksilber freigesetzt werden, was die Bodenuntersuchungen im nahen Umfeld der Erdgasförderanlagen belegen“, fasst Sprecherin Silke Döbel zusammen.

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