Untersuchungsergebnisse zum Erdbeben bei Syke (Landkreis Diepholz) veröffentlicht

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Der Niedersächsische Erdbebendienst (NED) im Landesamt für Bergbau, Energie und Geologie (LBEG) und die Bundesanstalt für Geowissenschaften und Rohstoffe (BGR) haben jetzt gemeinsam die Untersuchungsergebnisse zum Erdbeben bei Syke (Landkreis Diepholz) vom 01.05.2014 veröffentlicht. Demnach wird ein *Zusammenhang zwischen dem Erdbeben und der Erdgasförderung als sehr wahrscheinlich* eingestuft.

Weitere Ergebnisse der Studie:
Das Epizentrum des leichten Erdbebens liegt etwa fünf Kilometer südwestlich von Syke im Bereich des Erdgasfeldes Klosterseelte / Kirchseelte / Ortholz. Die Stärke des Erdbebens weist eine *Lokalmagnitude (ML) von 3,2* auf.

Das Erdbeben ist sehr wahrscheinlich auf die Erdgasförderung im Feldesteil Klosterseelte zurückzuführen. Die Tiefenlage des Erdbebens befindet sich mit *4,2 Kilometern im Bereich des Förderhorizontes*. Als Ursache für das Erdbeben wird angenommen, dass sich durch die Druckabsenkung als Folge der Erdgasproduktion Spannungen im Untergrund aufbauen, die vorhandene tektonische Störungen reaktiviert haben.

Fracking-Maßnahmen haben in Niedersachsen seit Juli 2011 nicht mehr stattgefunden und können daher nicht Ursache des Erdbebens sein.

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