Leckage und Ölaustritt – Ölkaverne S5 im Eper Amtsvenn – Ölfunde auf einer Kuhweide eine Öllache entdeckt, dann auf einer Pony-Wiese und in einem Birkenwäldchen – Sechs Kühe mussten getötet werden, nachdem sie von dem Öl-Wasser-Gemisch getrunken hatten – Kaverne ist unter einem Naturschutzgebiet

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Video auf der Seite nur noch bis August 2015 verfügbar: http://www.daserste.de/information/wirtschaft-boerse/plusminus/sendung/ndr/2014/oelunfall-100.html

Im April 2014 stellte sich heraus, dass einer der Speicher für Öl in Gronau-Epe defekt ist. An drei Stellen gelangte Öl an die Oberfläche. Zunächst wurde auf einer Kuhweide eine Öllache entdeckt, dann auf einer Pony-Wiese und in einem Birkenwäldchen…..Wahrscheinlich strömte das Öl durch ein Leck in einem Zuflussrohr in mehr als 200 Metern Tiefe ins Erdreich. Bisher galten die unterirdisch zementierten Rohre als sicher. Der Ölaustritt in Gronau-Epe könnte neue Sicherheitsvorkehrungen an allen Ölkavernen zur Folge haben……………

http://www.tagesspiegel.de/weltspiegel/deutschland-strategische-erdoelreserve-wenn-rohoel-aus-der-weide-quillt/9818142.html

Die Sundermanns sind in ein Hotel gezogen. Nicht freiwillig. Aber das Leben auf ihrem Bauernhof im Kreis Borken im Münsterland ist für sie seit gut zwei Wochen ziemlich unerträglich geworden. Am 12. April hat Klaus Sundermann nämlich Öl entdeckt – und zwar auf seiner Weide. Sechs seiner Kühe mussten getötet werden, nachdem sie von dem Öl-Wasser-Gemisch getrunken hatten. Und nicht nur auf seiner Weide, auch an zwei weiteren Stellen drückt das Öl-Wasser-Gemisch an die Oberfläche.

Der Schaden gehe schon jetzt in die Millionen Euro, sagt die Salzgewinnungsgesellschaft Westfalen (SGW). Denn offenbar stammt das Rohöl aus einer Kaverne, einem Lagerraum im Salzstock unter dem Hof der Sundermanns und eines Naturschutzgebietes. Nur wie das Öl aus rund 1500 Metern Tiefe an die Oberfläche kommt, das ist den Fachleuten der SGW und der Bezirksregierung Arnsberg nach wie vor unklar. Seit Tagen suchen sie nach einem Leck. Die Kaverne selbst, meint die SGW, sei wohl dicht. Dafür stehen die Rohrleitungen in die Kaverne unter Verdacht, denn am Zuleitungsnetz, über das das Rohöl von den Verladehäfen an der Nordsee transportiert wird, seien keine Lecks entdeckt worden. Mehr als 1000 Kubikmeter ölverseuchter Erde sind abgetragen worden, mehrere Bohrungen haben kein Ergebnis erbracht.

http://www.bezreg-arnsberg.nrw.de/themen/o/oelschaden_gronau/index.php

Schadensereignis am 12. April 2014

Am 12. April 2014 wurde wenige hundert Meter von der Erdölkaverne S 5 in Gronau-Epe an der Tagesoberfläche an drei Stellen Erdöl entdeckt. Sofort wurde Ölalarm ausgelöst. Die notwendigen Sicherungsmaßnahmen, wie Ölsperren und Ölabsaugungen, wurden ebenfalls unverzüglich eingeleitet.

Unmittelbar nach den Ölfunden wurden die Kavernen in einen sicheren druckreduzierten Zustand übergeführt. Die ausgetretenen Öl-Wasser-Gemische wurden abgesaugt und die verunreinigten Bodenmassen ausgehoben. Insgesamt sind ca. 73 Kubikmeter Öl (Ölanteil in Erdaushubmassen und in den Öl-Wasser-Gemischen) entsorgt worden. Parallel zu diesen Maßnahmen wurde zur weiteren Schadeneingrenzung eine durchschnittlich 3.5 Meter tiefe Dichtwand mit einer Gesamtlänge von 1570 Metern um die Ölaustrittstellen gebaut.

Die Bergbehörde und die sachverständigen Gutachter haben als Schadensursache eine defekte Verbindung in der Rohrleitung zur Rohölkaverne S 5 in 217 Meter Tiefe identifiziert. Nach den Erkenntnissen der Experten handelt es sich nicht um einen systematischen Fehler, sondern um das Zusammentreffen von lokalen gebirgsmechanischen Bewegungen und einem Material –oder Verschraubungsfehler an einer einzelnen Rohrmuffe (Gewinde zur Verschraubung zweiter Rohre).

 

http://m.wn.de/Muensterland/Kreis-Borken/Gronau/2054709-Oelaustritt-im-Amtsvenn-sorgt-fuer-deutschlandweite-Diskussionen-Sanierung-laesst-auf-sich-warten

Gronau – Epe defekte Verrohrung

Fachleute gehen davon aus, dass der Ölanteil im Wasser und in den rund 35 000 Kubikmeter belasteter Böden nur bei rund 50 Kubikmeter liegt.

Bericht vom 22.07.2015 – Danach heißt es außerdem

Gronau-Epe –

Die Sanierung der defekten Verrohrung an der Ölkaverne S5 im Eper Amtsvenn lässt weiter auf sich warten.

 

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