Austritt von etwa 25 Kubikmeter Lagerstättenwasser

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11.06.2012: Eine Leckage auf dem Betriebsplatz der Verpressbohrung Scheerhom H6 der GDF SUEZ E&P DEUTSCHLAND GmbH in der Gemeinde Osterwald (Landkreis Grafschaft Bentheim) führte am 09.06.2012 zum Austritt von etwa 25 Kubikmeter Lagerstättenwasser. (Quelle: LBEG)

„Das LBEG hat die Ermittlungen zur Schadensursache aufgenommen und benachrichtigte die untere Wasserbehörde des Landkreises Grafschaft Bentheim sowie die Gemeinde Osterwald.

Mitarbeiter des Unternehmens hatten während des Betriebes einen Druckabfall festgestellt und nahmen die Anlage sofort außer Betrieb. Ursache für den Druckabfall war eine Undichtigkeit an einer Verschraubung. Durch die Leckage trat das Lagerstättenwasser auf den befestigten Betriebsplatz. Rund acht Kubikmeter der Flüssigkeit wurden sofort abgesaugt. Die restliche Menge floss in einen angrenzenden Graben.

Das genaue Schadensausmaß wird momentan von einem unabhängigen Gutachter ermittelt….

Hintergrund Lagerstättenwasser:

Das in Deutschland geförderte Nassöl besteht nur zu 1 bis 5 % aus Erdöl. Der Rest ist Lagerstättenwasser. Bei der Aufbereitung wird das Erdöl vom Lagerstättenwasser getrennt. Bei diesem technischen Prozess verbleiben geringe Anteile von Kohlenwasserstoffen im Lagerstättenwasser, das überwiegend aus Wasser und Salzen besteht. Diese Kohlenwasserstoffe enthalten ebenso wie das Erdöl selbst BTEX-Aromate, darunter Benzol. Das Lagerstättenwasser wird über Verpressbohrungen zurück in die Erdöllagerstätte befördert. Dadurch kann der Nutzungsgrad der Erdöllagerstätte erhöht werden.“

 

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