Stilllegung von 22 Rohrleitungen

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(Quelle: LBEG)

„In Niedersachsen wurden insgesamt 22 Rohrleitungen für Lagerstättenwasser aus der Erdöl- und Erdgasförderung still gelegt“, das teilte der Niedersächsische Wirtschaftsminister Jörg Bode gemeinsam mit dem Präsidenten des Landesamtes für Bergbau, Energie und Geologie (LBEG), Ralf Pospich, heute in Hannover mit. Diese Stilllegungen seien das erste Ergebnis der Überprüfung der Leitungssysteme aus Kunststoff, die in der Erdöl- und Erdgasförderung zur Ableitung von Lagerstättenwasser zum Einsatz kommen, durch das LBEG…..Die Leitungen, die den Anforderungen nicht entsprechen, wurden sofort still gelegt…Umweltschäden werden unverzüglich durch geeignete Sanierungsmaßnahmen beseitigt.

Grundlage für diese Anordnung war ein Vorfall an einer Lagerstättenwasserleitung im Raum Söhlingen, bei dem in der Rohrleitungstrasse erhöhte Konzentrationen an BTEX-Aromaten (Benzol, Toluol, Ethylbenzol und Xylol) festgestellt wurden, die wiederum Bestandteil des transportierten Lagerstättenwassers sind. Da direkte Leckagen nicht vorlagen, haben das LBEG, das betroffene Unternehmen und die hinzugezogenen Sachverständigen die Diffusion bzw. Permeation als mögliche Schadensursache in Betracht gezogen. Hierbei handelt es sich um Effekte, bei denen BTEX-Aromate bestimmte Rohrwerkstoffe in kleinsten Mengen durchdringen können, ohne dass die mechanische Dichtheit der Rohrleitung verloren geht.“

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