Untersuchungen an Lagerstättenwasserleitungen: Sanierungsbedarf identifiziert

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„12.01.2012

Auf Anordnung des Landesamtes für Bergbau, Energie und Geologie (LBEG) überprüfen derzeit alle Erdöl- und Erdgasförderbetriebe in Niedersachsen ihre Kunststoffleitungen zum Transport von Lagerstättenwasser. Das LBEG ordnete die Untersuchungen nach Bekanntwerden von Verunreinigungen im Bereich des Erdgasfeldes Söhlingen im Januar 2011 an.

Die vom LBEG angeordneten Überprüfungen beinhalten neben dem Nachweis der hydraulischen Dichtheit der Anlagen auch die Analyse von Boden- und Wasserproben. Bei einer dieser Untersuchungen stellte die RWE Dea AG am 23.12.2011 an der Lagerstättenwasserleitung 951 im Erdgasfeld Völkersen erhöhte Gehalte von Benzol im Boden fest. Der Landkreis Verden (untere Bodenschutz- und Wasserbehörde) sowie das LBEG wurden umgehend über diese Erkenntnis informiert. Mittlerweile hat die RWE Dea AG alle im Erdgasfeld Völkersen betriebenen Kunststoffrohrleitungen außer Betrieb genommen.

Die nutzbaren grundwasserführenden Schichten enden im Schadensbereich in einer Tiefe von ca. 300 Meter. Das Ausmaß der Bodenverunreinigung wird derzeit von unabhängigen Sachverständigen untersucht. Anschließend werden Sanierungsmaßnahmen in Zusammenarbeit mit dem Landkreis Verden festgelegt, durchgeführt und überwacht.–“

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