Rodewald: Altlasten im Grundwasser entdeckt (ehemaliges Exxon- Suderbruch-Gelände)

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„18.07.2011
KOHLENWASSERSTOFFE Ehemaliges Exxon-Betriebsgelände „Suderbruch“ mit auffälligen Werten
Neue Bohrungen und die damit verbundenen Arbeiten beginnen am kommenden Montag auf dem ehemaligen Betriebsgelände „Suderbruch“ der Exxon-Mobil in der Gemeinde Rodewald-Neudorf. Anlass sind deutlich überhöhte Kohlenwasserstoff-Werte im Grundwasser.
Rodewald ExxonIn dem markierten Teilstück (roter Kreis) befinden sich die auffälligen Werte© Die Harke
Rodewald (kd). „Diese Werte weisen auf Ölreste im Boden hin“, erläuterte Norbert Stahlhut, Pressesprecher von Exxon Mobil, Rodewalds Bürgermeister Hans-Joachim Zilke in einem Informationsgespräch am Donnerstag. Für die Anlieger bestehe aber zu keiner Zeit eine Gefahr, erklärte Stahlhut weiter. Entscheidend sei es, die Ursache exakt zu bestimmen und anschließend komplett auszumerzen. Die Erdölförderung wurde in dem Gebiet bereits Anfang der 90er Jahre eingestellt. Anschließend sanierte das Energieunternehmen 1996 das Gelände vorschriftsmäßig und unter behördlicher Aufsicht. Dabei seien Anlagenteile zurückgebaut worden und das Gelände rekultiviert worden. Seitdem würde das Unternehmen die sanierten Grundstücke beobachten und regelmäßig Proben entnehmen, um später auftretende Schäden ausschließen zu können. Nachsorge seien die auffälligen Kohlenwasserstoff-Werte im Grundwasser gefunden worden. „Alle Untersuchungen haben gezeigt, dass sich diese Werte Fließrichtung des Grundwassers könne die Schadstoff-Quelle im Bereich des ehemaligen Erdölförderplatzes SuV20 hinter dem sanierten Gelände liegen. Zur Klärung des Sachverhalts werden ab Montag auch im Bereich dieses südlich angrenzenden Grundstücks Bohrungen bis in etwa zwei Meter Tiefe eingebracht. Die notwendigen Arbeiten werden etwa drei Wochen andauern.
Mit den exakten Laborergebnissen der neuen Boden- und Grundwasserproben sei nicht vor Jahresende zu rechnen. Anschließend würden notwendige Maßnahmen in Angriff genommen werden, teilt Exxon-Mobil mit. Das Unternehmen habe die Vorgehensweise mit dem Landkreis Nienburg und der Samtgemeinde Steimbke abgestimmt. Außerdem seien die Grundstücksbesitzer und die Anwohner vom zuständigen Exxon-Mitarbeiter Jürgen Oestmann vor Ort informiert worden. Die Anwohner haben die Möglichkeit, das Grundwasser ihrer privaten Hausbrunnen analysieren zu lassen.“ zitiert von der Seite der BI frackingfreies Hamburg http://www.bi-ffh-harburg.de/?page_id=257#steimbke2011

Dennoch plante ExxonMobil die Wiederaufschließung des Ölfeldes in Suderbruch und schloss dabei Fracking nicht aus

Walsroder Zeitung

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